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Bereich LogistikModul Produktionslogistik in vernetzten Wertschöpfungssystemen (ProdLog)

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Modul Produktionslogistik in vernetzten Wertschöpfungssystemen (ProdLog)

Steigende Kundenanforderungen verlangen intelligente Logistiklösungen

Die Entwicklung vom Verkäufer- zum Käufermarkt hat in den letzten Jahrzehnten zu einer Veränderung des Stellenwertes des Kunden in der Industrie geführt. Produzierende Unternehmen sind verstärkt auf internationalen Beschaffungs- und Absatzmärkten aktiv, um Kostenvorteile und Wachstumspotentiale zu nutzen.

Passgenaue und ganzheitliche Logistik für die Produktion

Produzierende Unternehmen sehen sich einem zunehmend anspruchsvolleren Wettbewerbsumfeld mit hohen Anforderungen an Qualität, Kosten und Lieferzeit gegenüber. Für die Bewältigung dieser komplexen Herausforderungen ist die Gestaltung der Produktionsstrukturen von entscheidender Bedeutung. Führende Unternehmen nutzen hierfür die Potenziale aus Kooperationen, verstärken die Integration vor- und nachgelagerter Prozesse in die Produktion und konzentrieren sich durch Outsourcing auf ihre Kernkompetenzen. Darüber hinaus gewährleistet die Adaption und Weiterentwicklung exzellenter Methoden und Konzepte eine kontinuierliche Verbesserung.

Themen

Im Rahmen des Moduls erfolgt eine Erarbeitung von wichtigen logistischen Voraussetzungen und Gestaltungsmöglichkeiten der smarten Fabrik im Kontext global vernetzter Wertschöpfungsketten.

Hierzu wird die Funktionsweise moderner Fabriken aus produktionslogistischer Sicht dargestellt. Es erfolgt eine Beschreibung wesentlicher Gestaltungselemente und Unterscheidungsmerkmale von Produktionssystemen. Hierbei wird das gesamte produktionslogistische Spektrum betrachtet, einschließlich hochautomatisierter, nachhaltiger und intelligenter Produktionsstandorte. Es werden wichtige Prozesse in diesem Kontext vermittelt, die sowohl innerbetriebliche Prozesse, wie die Produktionsplanung und -steuerung, als auch beschaffungs- sowie absatzmarktseitige Themenstellungen im Sinne einer ganzheitlichen Sicht auf die Logistik abdecken.

Zur Gestaltung innovativer produktionslogistischer Systeme werden zahlreiche Technologien im Bereich der Digitalisierung und entsprechende Anwendungsmöglichkeiten für die Produktionslogistik vorgestellt sowie deren Potenziale und Grenzen diskutiert. Hierzu werden Entwicklungspfade und Best-Practice-Beispiele aufgezeigt. Ein besonderer Fokus wird zudem auf die Vermittlung von Erfolgsfaktoren bei der Anwendung digitaler Lösungen sowie auf Konzepte zu deren Identifikation, Bewertung und Implementierung gelegt. Zur Optimierung von Prozessen und deren Erfolgsmessung werden Methoden der Prozessverbesserung und Performancemessung, wie Lean Management und Six Sigma, eingeführt sowie deren Einsatz in der smarten Fabrik vorgestellt.

Die Vorlesungen werden von einer praxisnahen Semesteraufgabe begleitet, in welcher Studierende anhand eines produktionslogistischen Systems Optimierungspotenziale identifizieren und umsetzen. Anhand von Gastvorträgen und Exkursionen zu Produktionsstandorten werden Einblicke in die betriebliche Praxis gegeben, welche einer Vertiefung des Verständnisses der Veranstaltungsinhalte dienen.

Learning Objectives

Studierende des Moduls erlangen Kompetenzen zur Analyse, Bewertung und Gestaltung moderner Produktionssysteme im Kontext der Logistik. Leitbild der Veranstaltung stellt die smarte Fabrik dar, für deren Realisierung die Studierenden umfassende Kenntnisse u. a. in Form neuartiger Technologien, nachhaltiger Prozesse und international vernetzter Wertschöpfungsketten erlangen. Zudem erfolgt eine Vermittlung methodischer Kompetenzen für den Umgang mit den Herausforderungen in heutigen und zukünftigen produktionslogistischen Systemen durch praktische Anwendung der Lehrinhalte.

Anforderungen

Die vermittelten Inhalte der Bachelorveranstaltung Grundlagen der Logistik werden für dieses Modul vorausgesetzt.

Für Logistik-Master Studierende ist das Modul Produktionslogistik ein Wahlpflichtmodul im ingenieurwissenschaftlichen Bereich.

Veranstaltungsdetails

Veranstaltungsdetails
Die Modulbeschreibung mit Informationen zum Arbeitsaufwand sowie zur Art der Prüfung und Benotung finden Sie hier.
Zeit
Dienstags, 12-14 Uhr
Raum
H1012
Sprache
Deutsch
Ansprechpartner
M.Sc. Julian Maas
M.Sc. Florian Sinn

Dozent der Veranstaltung

Lupe
Lupe
Lupe

Die Veranstaltung wird gehalten von Prof. Dr.-Ing. Frank Straube zusammen mit Dr.-Ing. Daniel Roy und Thomas Zernechel.

Termine WiSe 22/23

 Aktuelle Informationen und Änderungen werden im ISIS Kurs bekannt gegeben.

Termine WiSe 22/23
Datum
Uhrzeit
Typ
Veranstaltungstitel
Ort
Dozent
Mo, 17.10.22
10-12
VL
Infoveranstaltung des FG Logistik
tba
Prof. Straube
Di, 18.10.22
12-14
VL
Grundlagen der Produktionslogistik
H1012
Prof. Straube
Di, 25.10.22
12-14 
Ü
Herausforderungen in der Produktionslogistik
H1012
Maas/ Sinn
Di, 01.11.22
12-14
VL
Moderne Fabrik 1
H1012
Dr. Roy
Di, 08.11.22
12-14
VL
Moderne Fabrik 2
H1012
Dr. Roy
Di, 15.11.22
12-14
VL
Gestaltung von Wertschöpfungssystemen 1 
H1012
Prof. Straube
Di, 22.11.22
12-14
VL
Gestaltung von Wertschöpfungssystemen 2
H1012
Prof. Straube
Di, 29.11.22
12-14
VL
Gestaltung von Wertschöpfungssystemen 3
H1012
Zernechel
Do, 01.12.22
ab 10 Uhr
EX
Siemens AG/ Messgerätewerk
tba
Maas/ Sinn
Di, 06.12.22
12-14
VL
Gestaltung von Produkten und digitalen Services 
H1012
Prof. Straube
Di, 13.12.22
12-14
VL
Planung von Wertschöpfungssystemen
H1012
Prof. Straube
Di, 13.12.22
14-16
Ü
Einführung in ARENA
H1012
Maas/ Sinn
Di, 10.01.23
12-14
VL
Analyse und Optimierung von Wertschöpfungssystemen 1
H1012
Dr. Roy
Di, 10.01.23
14-16
Ü
Interaktive Sprechstunde für die Hausaufgabe
H1012
Maas/ Sinn
Di, 17.01.23
12-14
VL
Analyse und Optimierung von Wertschöpfungssystemen 2
H1012
Dr. Roy
Di, 24.01.23
12-14
GV
Moderne Produktionslogistik in der Anwendung
H1012
tbd
Di, 07.02.23
8-17
P
Präsentation der Hausaufgabe (Gruppenslots)
H1012
Maas/ Sinn
Di, 14.02.23
12-14
P
Klausur Termin 1
H1012
Maas/ Sinn
tbd
tbd
P
Klausur Termin 2
tbd
Maas/ Sinn

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