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VorLogistik: Voruntersuchung Logistik im produzierenden Gewerbe

Lupe [1]

In der Gestaltung ihrer Produktions- und Logistiknetze werden Unternehmen mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert: die Nachfrage nach individualisierten Leistungsbündeln seitens der Kunden, der steigende Konkurrenzdruck durch globalen Wettbewerb sowie die rasante technologische Entwicklung in Produktionsverfahren und Endprodukten erfordern strategische Vorausschau, Flexibilität und Reaktionsfähigkeit. Während die Sicherung der technologischen Kompetenz deutscher Unternehmen durch vielfältige Forschungsförderungsprogramme nachhaltig gesichert wird, und demzufolge viele deutsche Unternehmen heute im Bereich der Produktentwicklung und der Produktions- bzw. Fertigungstechnik als weltweit führend bezeichnet werden können, wird der Logistikforschung in manchen Bereichen noch nicht die angebrachte Aufmerksamkeit zuteil. Dabei hat sich gerade die Logistik, die drittgrößte Branche in Deutschland nach dem Handel und der Automobilindustrie, als Wachstumsmotor der letzten Jahre erwiesen. Durch die zunehmende Tendenz der Industrie, Wertschöpfungsumfänge in andere Länder auszulagern, aber auch durch die zentrale Lage Deutschlands in Europa und die dadurch entstehende Möglichkeit, bedeutende Güterströme aus logistischer Sicht abzuwickeln, ist auch in Zukunft eine positive Weiterentwicklung der Branche zu erwarten. Um diese Entwicklung nachhaltig zu sichern, bedarf es einer Stärkung der Logistikforschung, die in anderen Forschungsfeldern entwickelte Ergebnisse aufgreifen und im interdisziplinären, komplementären Zusammenspiel Anwendungsfelder technologischer und prozessualer Innovationen identifizieren und bearbeiten.

Im Rahmen des Projekts sollten vor dem Hintergrund der zu erwartenden Entwicklungen im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld die Kerngebiete zukünftiger produktionsnaher Logistikforschung identifiziert und konkrete Empfehlungen für sinnvolle Forschungsförderungsmaßnahmen ausgesprochen werden. Zu diesem Zweck hat sich ein Konsortium der drei profiliertesten Logistiklehrstühle und -institute Deutschlands formiert, die mit unterschiedlichem Fokus bereits Zukunftsthemen der Logistik bearbeiteten. Unter der Leitung von Prof. Straube werden regelmäßig aktuelle Trends und Strategien in einer groß angelegten Studie erarbeitet sowie in vergangenen und aktuellen Forschungsprojekten u.a. Roadmaps für die Logistikentwicklung in Europa erarbeitet. Prof. Scholz-Reiter steht neben seinen vielfältigen Forschungsaktivitäten dem Sonderforschungsbereich 637 „Selbststeuerung logistischer Prozesse“ vor. Als einer der Wissenschaftler, die den Begriff des „Internet der Dinge“ geprägt haben, beschäftigt sich Prof. ten Hompel u.a. mit dem Einsatz intelligenter Objekte in Wertschöpfungsnetzen und daraus resultierenden Optimierungspotentialen.

Projektwebsite

Website des Projektes VorLog [2]

Projektförderer und -partner

Projektförderer:

Bundesministerium für Bildung und Forschung [3]

Projektträger:

Forschungszentrum Karlsruhe GmbH [4]

Projektpartner:

Universität Bremen, Bremer Institut für Betriebstechnik und angewandte Arbeitswissenschaft [5]
Universität Dortmund, Lehrstuhls für Förder- und Lagerwesen [6]

Projektlaufzeit

01.05.2007 – 29.02.2008
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